Osterzgebirge — ein Stück Bergbaugeschichte

Das Osterzgebirge ist bis heute vom Bergbau geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert wurde hier mit dem Eisenerz- und Zinnbergbau begonnen. Dies prägte sowohl das Brauchtum als auch die Landschaft im Erzgebirge. Zudem gab der Erzabbau der Region auch ihren Namen: ERZ-gebirge. Zeugnis darüber geben heutzutage Bergwerksmuseen und Schaustolln statt.

Geführte Wanderungen in bequemen Sport-Leggins

Im Osterzgebirge gibt es zig Bergwerke, Höhlen und Schauanlagen und die meisten liegen in idyllischer Natur, die sich ihre einstige Schönheit trotz des Bergbaus längst wieder zurückerobert hat. Der Sage nach lebten zum Beispiel im Mortelgrund einst kleine Bergmännlein. Vom 15. Bis 18. Jahrhundert wurde hier Eisen, Silber und Kupfer abgebaut. Die Bergmännlein ergriffen zu dieser Zeit schnellstens die Flucht, als der Bergschrei im Erzgebirge ertönte und nur noch das dröhnende Pochen der Eisenhämmer zu hören war.

Wenn man heute auf dem Bergmännleinpfad dem kleinen grünen Schild folgt, kann man mit viel Glück ab und zu noch ein kleines Bergmännlein entdecken. Vom Mortelgrunder Waldgebiet aus bietet sich Wanderern ein bezaubernder Blick in das reizvolle Tal. Viele Hinweistafeln informieren den Besucher über die Tier- und Pflanzenwelt im Mortelgrund.

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Stolln und Schächte in Brand-Erbisdorf

Der Thelersberger Stolln ist ein 50 Kilometer langer Erbstolln der 1526 erstmals erwähnt wurde. Er gilt aufgrund seiner Grubenbemauerung als beispielhaft. Der Stolln ist ein historisch bedeutsames Objekt und eine ausgewählte Stätte im Bergbaugebiet Freiberg.

Das massiv gebaute Huthaus aus dem Jahr 1786 liegt oberhalb der Schachtanlage „Beschert Glück“ und kurz vor dem Ort Brand-Erbisdorf. Der Schacht wurde von 1697 bis 1899 betrieben. Er gehörte zu den ertragreichsten Gruben in der Freiberger Region. In der Anlage steht sogar noch ein alter Erzbunker über dessen Treppe man nach unten kommt. Das Huthaus mit seiner barocken Zwiebelhaube ist eines der schönsten Gebäude im Freiberger Jagdgebiet. In der Umgebung des Huthauses befinden sich das Maschinenhaus und weitere Gebäude. Das Grundstück, auf dem die Anlage steht, ist nicht öffentlich. Es kann jedoch besichtigt werden. Wer sich die Anlage ansehen möchte, sollte sich vorher beim Eigentümer anmelden.

Bergbaudorf Clausnitz

Im 15. Und 16. Jahrhundert lebte die Region vom Bergbau, speziell von Kupfer und Silber. Bergbauaktivitäten lassen sich jedoch bis ins Jahr 1460 zurückverfolgen. Kurfürst Friedrich II. erteilte ab da dem Bergherren Hans Münzer eine Erlaubnis zur Fortführung des Bergbaus. Goldene Zeiten erlebte der Bergbau in den Gruben St. Michaelis, König Salomo, König David und St. Wolfgang, in denen Kupfererze gefördert wurden. Der Stolln St. Michaelis wurde von 2001 bis 2004 auf einer Länge von etwa 400 Metern saniert, sodass er zu besonderen Anlässen oder auf Anfrage befahren werden kann.

Besucherbergwerk Vereinigt Zwitterfeld

Im Besucherbergwerk Vereinigt Zwitterfeld können Besucher den Bergbau im Osterzgebirge hautnah erleben. Ein etwa drei Kilometer lange Rundgang führt durch erstaunliche Hohlräume. Das Interessante daran ist, dass diese sich je nach Bereich auch über die deutsch-tschechische Grenze ausdehnen. In der Grube wurde vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert Zinn abgebaut und später Wolfram. Neben Führungen bietet das Besucherbergwerk auch Veranstaltungen an. Etwa eine rustikale Tafel direkt vor Ort bei Kerzenschein mit einem zünftigen Bergmannsschmaus. Besonders heimelig sind Feierlichkeiten im Advent und zur Weihnachtszeit.

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