Das Osterzgebirge von seiner schönsten Seite erleben

Das Erzgebirge zählt zu den schönsten Regionen Deutschlands. Als östlicher Teil liegt das Osterzgebirge nahe an der tschechischen Grenze. Südlich davon befindet sich die Landeshauptstadt Dresden. Die höchste Erhebung der Region ist der Wieselstein mit 956 Meter. Das Osterzgebirge zeugt ebenso wie das gesamte Erzgebirge vom Bergbau. Zahlreiche Zeugnisse der Bergbaugeschichte sind bis auf den heutigen Tag in vielen Bergbaumuseen und Schaustollen zu finden. Zudem sind verschiedene Orte wie Altenberg auch als Wintersport-Ort bekannt. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Region um Altenberg aufgrund der schneesicheren Position zu einem begehrten Wintersportgebiet. Überdies ist die Stadt seit 2004 offizieller Kneippkurort.

Der Bergbau im Osterzgebirge

Bereits im 15. Jahrhundert wurde im Osterzgebirge mit dem Zinn- und Eisenerzbergbau begonnen. In den Gebieten um Altenberg, Geising und Zinnwald wurde bis 1991 abgebaut. Viele Stollen stehen heutzutage offen, um zu zeigen, wie schwer die Arbeit unter Tage gewesen ist. Die Bergbaugebiete erlebten oft traurige Tage. So zum Beispiel gab es um 1620 die größte Bergbaukatastrophe in Altenberg. Mit der Altenberger Pinne wird noch heute an dem mächtigen Bergsturz erinnert. Bei geführten Wanderungen können Interessierte den Berichten der Bergbauindustrie lauschen. Neben Schutzhelmen und Überziehern sollte man die Stollen nur mit einem trittfesten Schuh betreten. Speziell in der Region um Geising sind Pochwerke und Schmelzhütten zu finden. Hier gibt es heute neben der Bergbauschauanlage „Silber Stollen“ im Erdbachtal auch zahlreiche Tagebrüche.

Brauchtum im Osterzgebirge

Menschen, die es ins Osterzgebirge zieht, finden bekannte Städte wie Glashütte, die speziell durch die Herstellung der Glashütte-Uhren bekannt ist. Oder die Universitätsstadt Freiberg mit dem Dom St. Marien, deren kompletter historischer Kern unter Denkmalschutz steht. Die Städte im Osterzgebirge zeigen besonders um die Weihnachtszeit einen ganz eigenen Reiz. Hunderte von Schwibbögen und Räuchermännchen lassen die Fenster festlich glänzen. Weihnachtsmärkte laden mit Glühwein und Christstollen zum Verweilen ein.

Osterzgebirge — Ausflugsziele für jedermann

Neben herrlichen Landschaften finden Reisende im Osterzgebirge Felsen, Berge und Aussichtstürme, von denen Besucher weit ins Land schauen und die Seele baumeln lassen können. Zudem ist die Region mit etlichen Burgen, Schlössern und Festungen gesegnet. Besonders zu erwähnen ist hier das Schloss Bärenstein, ursprünglich eine mittelalterliche Wehranlage. Ebenso sehenswert ist das Schloss Lauenstein, welches hoch über dem Müglitztal auf einem Felsen thront. Zudem können sich Interessierte mit historischen Verkehrsmitteln durch das schöne Osterzgebirge kutschieren lassen, wie etwa der Weißeritztalbahn. Sie ist die vermutlich dienstälteste Schmalspurbahn in Deutschland. Noch heute fährt sie täglich mit mächtig viel Dampf von Freiberg bis Dippoldiswalde. Landschaften mit Abenteuerpfaden, der Botanische Garten Schellerhau, das Wildgehege, ein Wildpark oder das Hochmoor Georgenfeld — im Osten des Erzgebirges ist was los. Die Region ist überdies reich bestückt mit Mühlen. Neben Bergbaumuseen sind hier auch das Eisenbahnmuseum und das KNOX Räucherkerzen-Museum eine Attraktion.

Fazit

Die Menschen im Osterzgebirge wissen, wie man seine Gäste begeistert. Für alle Interessen hat diese Region viele Möglichkeiten zum Erleben und Entspannen.